Banksy – Exit Through the Gift Shop (inkl. Wendecover und deutscher Fassung)

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Banksy – Exit Through the Gift Shop (inkl. Wendecover und deutscher Fassung)

Banksy - Exit Through the Gift Shop (inkl. Wendecover und deutscher Fassung)

Banksy ist ein Phantom. Obwohl, (-oder gerade weil-), seine Kunst Fassaden und Mauern auf der ganzen Welt ziert, weiß niemand, wer hinter dem gefeierten Street Art Künstler eigentlich steckt.B is sich ein verrückter Franzose und selbsternannter Dokumentarfilmer namens Thierry Guetta zum Ziel gesetzt hat, Banksy aufzuspüren. Was ihm durch gute Kontakte und ein bisschen Zufall sogar gelingt. Aber dann kommt alles anders als geplant: Banksy dreht den Spieß um und richtet die Kamera auf Guetta selbst. Der wiederum startet nun selbst eine überraschende Karriere als Künstler. Eine zündende, wahre (?) Geschichte über Kleinkriminalität, Freundschaft und Inkompetenz.

Extras:
– B MOVIE (Kurzfilm von Banksy)
– LIFE REMOTE CONTROL (Mr. Brainwash)
– DELETED SCENES

Unverb. Preisempf.: EUR 10,23

Preis: EUR 5,03

3 Responses to Banksy – Exit Through the Gift Shop (inkl. Wendecover und deutscher Fassung)

  1. artemis sagt:
    24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Selbstironische Einblicke in die Street Art Szene, 24. November 2010
    Rezension bezieht sich auf: Banksy – Exit Through the Gift Shop (inkl. Wendecover und deutscher Fassung) (DVD)
    Einfach nur großartig. Dieser Film erzählt die Geschichte der Street Art Bewegung auf extrem unterhaltsame und selbstironische Art und Weise. Laut Banksy sollte der Film für die Street Art Szene das werden, was Karate Kid für den Kampfsport war und möglichst jedes Schulkind inspirieren, selbst zu Spraydose und Schablone zu greifen. Stattdessen sei es ein Film geworden, der für die Street Art Szene das bewirkt habe, was der weiße Hai für den Wassersport getan habe.

    Anstatt einfach die Geschichte der Street Art zu erzählen, kommt dieser Film um die Ecke. Er erzählt die Geschichte eines einfach gestrickten, skurrilen Außenseiters mit Dokumentationszwang, der mehr zufällig in die Szene rutscht und zum verwirrten Chronisten der Street Art Bewegung wird. Thierry, der „Held“ des Films begleitet die größten Street Art Künstler – unter anderem den kamerascheuen Banksy selbst- jahrelang bei der Arbeit und wird so zum Insider. Hier liefert der Film interessante Einblicke und stellt die Größen der Szene auf sehr persönliche Art vor.

    So richtig lustig wird der Film allerdings erst, als Thierry, inspiriert von Banksy selbst zur Spraydose greift. Was dann passiert und wie die Street Art Szene auf Thierris „Kreativschub“ reagiert, wird nicht verraten! Selber schauen!

    Fazit: ein durchweg unterhaltsames, schräg- liebenswertes Portrait einer sehr spannenden Kunstform. Sehr empfehlenswert!

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  2. DVDjunkie sagt:
    8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    mehr als nur eine Doku über Street-Art …, 25. Oktober 2010
    Abgesehen von der äußerst trashigen und dilettantischen Kameraführung, die sich aber durch den Plot des Films selbst erklärt und somit absolut passend ist, gibt der Film einen, wie ich finde, guten Einblick in das Alltagsleben eines Street-Art-Künstlers und ist darüberhinaus ein äußerst gelungener Seitenhieb auf die vielen inhaltslosen Hypes der internationalen Kunst-Szene – schönes Gimmick am Ende des Films: Der Super-Hype „MBW“ entwirft das Greatest Hits – Album Cover für Madonna, einen der größten Hypes der Pop-Welt.
    Wer jedoch hauptsächlich eine kunsthistorische Doku über Street-Art sucht oder möglichst viele Werke von Banksy betrachten möchte, ist auf jeden Fall mit einem entspr. Bildband besser beraten.

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  3. Lisa sagt:
    20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Nicht verstanden, 26. Februar 2011
    Nachdem ich diesen Film im Kino gesehen hatte und sehr begeistert war, wollte ich ihn mir auch sogleich bei amazon vorbestellen. Aber was musste ich sehen, als ich den Titel schließlich fand? Wirklich schlechte Bewertungen. Was war das los, fragte ich mich also und las die Bewertungen sorgsam durch. Erleichterung erfüllte mich: Der Rezensent hatte den Film einfach nicht verstanden oder war mit zu hohen Erwartungen in den Film gegangen und hatte dann nicht die Bereitschaft gehabt, sich von diesen zu verabschieden um sich auf den großartigen Film einzulassen.

    Und jetzt, da ich ihn endlich zu Hause habe und noch einmal sehen konnte und mich wieder köstlich amüsiert habe, muss ich doch auch etwas dazu schreiben: Dieser Film ist wirklich großartig.

    Aber nein, er ist keine Dokumentation über Banksy oder über andere Helden der Street Art. Es ist ein Film über die Entwicklung der Street Art weg von einer Randerscheinung hin zum kommerziellen Erfolg.
    Ja, es geht um einen bekloppten Italiener, der aber, davon bin ich überzeugt, mehr Cleverness hat, als die fleißigen Schreiberlinge der negativen Bewertungen.
    Der Film ist ein Meisterwerk, denn es nimmt die Menschen, die denken man müsse Kunst kaufen und vermarkten, selbst kurzlebige Street Art, sehr schön auf die Schippe.
    Er macht sich lustig über die, die ohne zu fragen jedem Hype hinterher rennen, aber nichts von Kunst verstehen.
    Gerade die Interviews mit den Street Art „Fans“ sind herrlich, wenn man so schlau ist zu verstehen, was Mr. Brainwash da eigentlich macht.
    Ich will nicht mehr verraten, denn dieser Film sollte einen überraschen.
    Deswegen nur soviel:
    Am Anfang ist es eine Street Art Dokumentation im weitesten Sinne und man bekommt neue, interessante Eindrücke über die Anfänger der vergänglichen Street Art, aber dann wandelt es sich zu etwas noch viel Besserem.
    Der Übergang wird markiert von der Versteigerung der Telefon Box von Bansky bei Sothebys, dem Ausverkauf von Street Art, von diesem Zeitpunkt an, ist es eher eine Komödie. Eine Satire die zeigt, wie bereitwillig Menschen Geld für etwas bezahlen, dass gerade „in“ ist.
    Diese Parodie muss man erkennen und dazu sollte man vielleicht Vorwissen zum Kunstmarkt haben, aber eigentlich erklärt der Film sich selbst recht gut, das war zumindest mein Eindruck.

    Dieser Film ist Kunst, mehr als jedes Bild vom mehr oder weniger genialen Mr. Brainwash und ich kann ihn wirklich nur empfehlen.
    Lassen sie sich nicht von den Miesmachern verunsichern. Die Dokumentation ist vielleicht anders als sie erwarten, aber viel besser!
    Ach so, und Bansky kommt auch darin vor!

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